The easy way to vSphere 6 – Part 01a – Install vCenter 6 on Windows

This entry is part 1 of 6 in the series The easy way to vSphere 6

Pünktlich zum Release von vSphere 6 möchte ich meine Erfahrungen, die ich bereits auf Grund der Teilnahme am vSphere 6 Beta und RC Programm gemacht habe, teilen. Als Ergebnis möchte ich mit dieser Blog-Serie in 5 Teilen die „Basics“ übermitteln, wie man am einfachsten auf die Version vSphere 6 upgraden kann. Wer meine Blogeinträge kennt, weis, dass ich mich immer nach dem Motto „keep it simple“ blogge. Ihr werdet in der Serie viele Screenshots finden mit kurzen und knackigen Erklärungen. Ebenso werde ich herausstellen, was in Version 6 neu ist bzw. auf welche wichtigen Punkte zu achten ist. Diese Artikel vermitteln die „Basics“ und sollen einen Weg zu vSphere 6 aufzeigen. Wie ich immer so schön sage: Jede Kundenumgebung ist anders und viele Wege führen nach Rom. 😉
In dieser Serie möchte ich folgende Vorgehensweise beschreiben:

Wichtiger Hinweis:
In den Modulen behandle ich nicht das In-Place-Upgrade eines vCenters 5 auf die Version 6. Da in einen vCenter 6 / Update Manager 6 keine Hosts mehr mit der Version 4.x und älter integriert werden können, werde ich auch nicht mögliche Upgradepfade von vSphere 4 auf Version 6 behandeln. Da ich eine Neuinstallation des vCenters beschreibe (Part 01a bzw. Part 01b) müssen zwischen Schritt 04 und 05 der Serie die ESXi Hosts vom alten vCenter auf den neuen vCenter umregistriert werden. Diese Prozedur ist nicht in der Serie beschrieben. Bei Umregistrierung der Hosts müssen die Einstellungen des „alten“ vCenters auf dem neuen vCenter nachkonfiguriert werden oder mit einem Script übertragen werden (z.B. Cluster nachkonfigurieren, Ordnerstruktur neu anlegen, Berechtigungen neu setzen, Distributed vSwitches exportieren und restoren, 3rd Party Tools umbiegen).

Hey ho, let’s go, hey ho, let’s go…

Im ersten Teil der Serie möchte ich euch mit ein paar Screenshots zeigen, wie ihr den vCenter Server 6 auf einem Windows Host „zum Fliegen“ bringt und was „neu“ ist am Wizard:

  •  Download vCenter Installer von der VMware Website
  • CD-Autostart bzw. ISO einlegen
  • vCenter Server für Windows auswählen und „Installieren“

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  • „Next“ und „EULA“ bestätigen

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  • Installation eines „Embedded Platform Services Controller“ oder „External Platform Controller
  • NEU: In Version 6 wurden die Dienste und die eigtl. vCenter Server Funktionen getrennt und können auch separat installiert / deployed werden. Die Funktionen teilen sich wie folgt auf:
    • der vCenter Server ist verantwortlich für: vCenter Server, vSphere Web Client, Inventory Service, vSphere Auto Deploy, vSphere ESXi Dump Collector und vSphere Syslog Collector
    • der Platform Services Controller ist verantwortlich für: vCenter Single Sign-On, License Service, Lookup Service und VMware Certificate
      Authority
  • wir wollen alle Funktionen auf einem System, somit Auswahl „Embedded Platform Services Controller“

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  • wir geben den FQDN oder die IP des Systems an

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  • wir legen einen neue SSO Domäne an (wie unter 5.5), vergeben einen „Site“-Namen und geben unserem SSO-Admin administrator@vsphere.local ein Kennwort

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  • an dieser Stelle hätten wir die Möglichkeit, den vCenter Server Dienst mit einem Serviceaccount zu versehen – „Next“

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  • in diesem Schritt können wir eine externe Datenbank anbinden (DSN vorher anlegen, wie bisher), oder NEU: eine integrierte vPostgres SQL Datenbank (an Stelle von SQL EXPRESS) mit installieren lassen. Im Gegensatz zur vFabric vPostgres SQL Datenbank innerhalb der vCenter Appliance (Support von 1000 Hosts und 10000 VMs) werden für die Windows Installation der vPostgres SQL Datenbank nur verwaltete Umgebungen von bis zu 20 Hosts und 200 virtuelle Maschinen supportet. Für größere Installationen muss supporttechnisch eine externe supportete Datenbank integriert werden.
  • wir belassen den Default – „Next“

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  • Angabe über welche Ports de vCenter und der Platform Services Controller kommunizieren soll. Wir belassen den default – „next“

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  • Installationsordner angeben

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  • ja, und das war es auch schon. NEU: Der Wizard ist extrem abgespeckt gegenüber vorherigen Versionen. Dafür kann man dann zusehen, wie fleißig viele Services installiert werden 😉

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  • nach erfolgreicher Installation kann man den Web Client direkt anstarten und testen, ob man sich auf seinen vCenter verbinden kann

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  • wir brauchen wie in den vorherigen vSphere Versionen auch weiterhin Flash. NEU ist aber, dass wir bei der Verbindung zum vCenter per default keinen Port mehr angeben müssen. Aufwahl erfolgt per https://VCENTERNAME/vsphere-client

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  • per Default hat nur unser konfigurierter administrator@vsphere.local Zugriff, danach kann man wie bisher im vCenter weiter Berechtigungen vergeben

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  • was direkt auffällt: Der vSphere Client hat eine NEUe angepasste Menüstruktur und ist wesentlich schneller als in Vorgängerversionen

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  • über „Verwaltung“ und „Lizenzen“ fügen wir unseren zuvor im VMware Online Portal upgedateten vSphere 6 vCenter Key hinzu und weisen ihn unserem soeben installierten vCenter Server zu

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  • den Wizard beenden falls dieser noch geöffnet ist, noch ein kurzer Blick auf die Liste der installierten Services, ob alles läuft…

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Das sieht doch sehr gut aus. Es kann losgehen mit der Administration per WebClient. Wer den WebClient bisher vermieden hat, sollte mit dem WebClient arbeiten, um die neuen Funktionen nutzen zu können. Entgegen aller Ankündigungen von VMware während der Beta und RC-Phase kann sich der klassische vSphere Client in vSphere 6 nun doch weiterhin auf den vCenter connecten. Alle neuen vSphere Funktionalitäten seit Version 5.1 sind allerdings nur im WebClient verfügbar.

Wer „Starthilfe“ bei der Bedienung des WebClients benötigt: Ich habe bereits die am meisten benötigten Menüpunkte in meinem Blogartikel „Where to find it in vSphere Web Client“ auf Basis Version 5.1 mit Screenshots beschrieben. In der Version 6 sehen die Menüs ein klein wenig anders aus. Ich denke aber, dass sich jeder nach „Durcharbeiten“ des Artikels „fürs Erste“ zurechtfinden sollte. Somit: Dieses war der 1. Streich und der 2. folgt sogleich (weiter geht es mit Part 02 und der Installation des vSphere Clients)…

Happy upgrading 😉

– I wish I could be a Virtual Machine –

Benjamin Ulsamer
Senior Consultant & Trainer
teamix GmbH

PS: Dieser Artikel ist auch auf meinem persönlichen Blog „I wish I could be a Virtual Machine“ zu finden.

 

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Benjamin Ulsamer

Benjamin Ulsamer ist seit Januar 2011 für die Firma teamix GmbH tätig. Seine Kernthemen sind VMware, sowie NetApp (bis 2015). Seit 2005 ist er in sämtlichen Projektgrößen und -komplexitätsstufen als Consultant, Systems Engineer & Trainer unterwegs. Seit 2014 gehören auch Datacenter Produkte rund um die Hersteller Trend Micro & Citrix zu seinem Aufgabengebiet. In den Jahren 2015 & 2016 wurde er für seine Blog-Aktivitäten zum VMware vExpert ernannt.